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Südafrikas Wildlife-Safari: Begegnungen mit den „Big Five“

Oktober 13 @ 10:00 - 11:30

Zu den Hauptgründen für eine Reise nach Südafrika zählen das vielfältige Wildlife und die eindrucksvollen Safari-Angebote im Land. Wir stellen hier unterschiedliche Touren vor und geben einen Überblick über die eindrucksvollen Nationalparks und Wildschutzgebiete.


Das Reiseland am Kap ist weltweit bekannt für seine große Safari-Vielfalt, die Besucher zu jeder Jahreszeit genießen können. Hier lassen sich die berühmten Big Five (Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard) und an der Küste sogar die Big Seven (zusätzlich Wale und Haie) in ihrer natürlichen Umgebung erleben. Auf geführten Pirschfahrten, bei Buschwanderungen, Reitsafaris oder im Boot kommen Besucher sehr dicht an die faszinierende Tierwelt heran.

Wann ist Safari-Zeit für Urlauber?

Im Prinzip kann man ganzjährig auf Safari gehen, doch es gibt kleine, aber wichtige Unterschiede. Im südafrikanischen Winter, zwischen Juli und August, ist zum Beispiel der Krüger Nationalpark perfekt zur Wildtierbeobachtung. Zu dieser Jahreszeit ist die Landschaft durchweg karg und es gibt nur wenige Wasserstellen. So lassen sich die Tiere einfacher und ohne dichte Vegetation beobachten. Die subtropischen Nationalparks in KwaZulu-Natal, wie Hluhluwe-iMfolozi und der iSimangaliso Wetland Park, sind dafür zu dieser Zeit temperaturmäßig wesentlich milder.

Im südafrikanischen Frühling und Sommer (bei uns von Oktober bis März) bietet sich zum Beispiel der malariafreie Addo Elephant National Park an der Garden Route als Safari-Ziel an. Dann sind die Temperaturen angenehm warm und der Niederschlag gering.

Eine Fahrt entlang der Küste können Urlauber gut mit Tierbeobachtungen am Indischen Ozean verbinden. Von Juli bis in den November hinein ziehen viele Buckelwale die Küste entlang. Das ist für jeden Urlauber ein besonderes Erlebnis. So können Wildlife-Fans nicht nur die Big Five beobachten, sondern auch die die „Big Seven“, also zusätzlich Wale und Haie, die sich hier gerne tummeln.


Der Klassiker: Die staatlichen Nationalparks

Derzeit werden 19 Nationalparks in Südafrika von South African National Parks, kurz SANParks, verwaltet. Sie sorgen dafür, dass der Arten- und Naturschutz auf hohem Niveau eingehalten wird. Einige Provinzbehören verwalten zudem weitere staatliche Parks, etwa in KwaZulu-Natal und in der Provinz North West.

Die Unterkünfte und Einrichtungen in den Nationalparks entsprechen einem guten Standard. Der Eintritt sowie die Übernachtungspreise in den Camps sind bewusst niedrig angesetzt, damit sich möglichst viele Menschen an Südafrikas einzigartigem Naturreichtum erfreuen können. Eine Übernachtung für zwei Personen im Skukuza Camp, im Krüger Nationalpark, kostet zum Beispiel in der Einfachvariante im Safari-Zelt ab 780 ZAR (ca. 44 EUR) oder im Bungalow ab 1.550 ZAR (ca. 87 EUR).

South African National Parks hat alle Wildtierreservate so angelegt, dass sie auch von Individualreisenden erkundet werden können. Aber auch hier kann man geführte Pirschfahrten oder Buschwanderungen bei einem Aufenthalt in einem der Restcamps flexibel dazu buchen.


Private Wildparks

Die Wildtierbeobachtung in einer der vielen, sehr empfehlenswerten privaten Game Lodges wird oft als Rundum-Safari-Paket angeboten. Dazu gehören zum Beispiel geführte Pirschfahrten und Grillabende am nächtlichen Lagerfeuer in der Boma. Viele der Lodges bieten Familienprogramme, etwa mit Ranger-Training für die Kleinen. Die Unterbringung ist meist gehoben bis luxuriös, aber auch hier gibt es unterschiedliche Angebote passend für jedes Urlaubsbudget.

Persönlicher Service wird in den privaten Game Lodges großgeschrieben, und das Preis/Leistungsverhältnis gilt gemeinhin als hervorragend. Ab 150 EUR pro Person gibt es in einer Mittelklasse-Lodge das Rundum-Safari-Paket inkl. Übernachtung, Pirschfahrt und Verpflegung. Was viele nicht wissen: In den privaten Reservaten können die Ranger von den bestehenden Wegen abfahren, um so mit ihren Gästen näher an die Tiere heranzukommen.


Die klassische Pirschfahrt

Reisende können in den Nationalparks nur auf den vorgeschriebenen Wegen auf Pirsch gehen, in der Regel mit dem eigenen Auto. Wer in einem der Camps übernachtet, kann aber auch eine geführte Pirschfahrt dazu buchen, die häufig in den frühen Morgenstunden oder am Abend durchgeführt werden.

In den privaten Game Reserves sind häufig zwei geführte Pirschfahrten am Tag im Übernachtungspreis inbegriffen. Mit dem Mietwagen darf man hier nicht durch das Gelände fahren. Eine Besonderheit sind Nachtpirschfahrten: Mit Scheinwerfern geht es  auf die Suche nach nachtaktiven Jägern wie dem Leopard.


Zu Fuß durch die Wildnis

Geführte Buschwanderungen, begleitet von einem erfahrenen Ranger, bringen Wildtierfans ganz dicht an die Tiere heran. In den Wildparks achtet man sonst darauf, stets in den Fahrzeugen zu bleiben. Auf den Wanderungen lernt man allerlei über das Ökosystem in der Wildnis, über die Pflanzen, Wildtiere, Insekten und Vögel – und ganz nebenbei auch einiges über die Kunst des Spurenlesens.


Mountainbike- und Reitsafaris

Sportliche Urlauber kommen garantiert auf ihre Kosten, wenn sie eine Spezialsafari auf zwei Rädern oder hoch zu Ross buchen. In einigen privaten Wildtierreservaten werden diese Safari-Varianten angeboten. Auch im staatlich geführten Krüger Nationalpark werden Halbtags- und Ganztagstouren angeboten, samt Ausrüstung und Fahrrad. Mit dem Mountainbike geht es über die Wildtierpfade, auf denen die Tiere täglich zum Fluss wandern.

Bei einem Ritt durch die Wildnis kommen Besucher den Wildtieren ganz nahe, denn der Geruch der Pferde überdeckt den der Reiter, so dass ein Anpirschen bis auf wenige Meter möglich ist. Geführte Reitsafaris werden gerne in privaten Game Lodges angeboten. Beliebt bei Pferdefreunden ist die Waterberg Region in Limpopo. Hier streifen Anfänger und geübte Reiter fast lautlos durch eine herrliche Berglandschaft. Auch in KwaZulu-Natal kann man im Sattel die Wildnis erkunden. Einzigartig ist ein Ausritt im iSimangaliso Wetland Park an der Küste.


Safari im Heißluftballon

Einmalig ist der Blick auf riesige Antilopen-, Büffel- und Elefantenherden aus der Vogelperspektive – zum Bespiel von einem Heißluftballon aus. Im Pilanesberg National Park ermöglicht die Ballonfahrt atemberaubende Blicke auf den Kraterring des erloschenen Vulkans, auf dessen Fläche sich das Wildschutzgebiet erstreckt. Etwa eine Stunde dauert die Fahrt durch die Lüfte, auf der man mit Glück auch noch die Big Five beobachten kann. Im Pilanesberg National Park leben über 10.000 Wildtiere, darunter Elefanten, Breit- und Spitzmaulnashörner, Büffel, Leoparden, Zebras, Hyänen, Giraffen, Flusspferde, Krokodile, Löwen und rund 350 Vogelarten.


Meeressafari

Vor der Küste Südafrikas lassen sich auch die Big Five der Meere entdecken: Wale, Haie, Delfine, Robben und Pinguine. Von Gansbaai in der Kapregion aus kann man sich auf eine Bootssafari zu den Meerestieren begeben. Tausende Kaprobben sonnen sich am Geyser Rock, auf dem Weg zur berühmten Shark Alley, in der die Weißen Haie anzutreffen sind. Von Juli bis November gesellen sich auch Wale dazu, während Delfine das ganze Jahr über durch die Wellen springen. Ein Höhepunkt sind die Pinguine von Dyer Island, die man vom Boot aus beobachten kann. Ein guter Tipp ist die Reise entlang der Westküste. Im West Coast National Park, vom Naturhafen Saldanha, lohnt sich eine Bootstour zu den Meeresvögeln, Pinguinen und Kaptölpeln von Malgas Island.


Fünf wichtigste Verkaufsargumente:

  1. Große Vielfalt an Parks: Staatlicherseits werdenderzeit 19 Nationalparks betrieben, doch es gibt eine Vielzahl privater Game Reserves, die einen Besuch lohnen.
  2. Ganzjährig zu buchen: Im Prinzip kann man ganzjährig auf Safari gehen, doch es gibt wichtige Unterschiede, ob Urlauber im südafrikanischen Winter oder Sommer auf die Pirsch gehen wollen.
  3. Viele Safari-Arten: Ob klassisch mit dem Mietwagen auf eigene Faust oder geführt mit einer gebuchten Jeep-Tour samt Ranger oder o zu Fuß, mit dem Pferd, per Mountain-Bike oder Heißluftballon – fast jede Safari-Variante ist möglich.
  4. Bezahlbar: Aufgrund des guten Wechselkurses und der niedrigen Nebenkosten können sich Urlauber ihr individuelles Safari-Abenteuer gut leisten.
  5. Beeindruckendes Wildlife: Der Einstieg in die Natur erfolgt meist über die Big Five. Häufig folgen Wale, Pinguine, Wildhunde und Vögel. Jedenfalls ist die Vielfalt von Flora und Fauna an der südlichen Spitze Afrikas beeindruckend.

Hilfreiche Links:

www.sanparks.org


Wann: 13.Oktober 2021 ab 10:00

Thema: Südafrikas Wildlife-Safari: Begegnungen mit den „Big Five“ (90 Minuten)

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Details

Datum:
Oktober 13
Zeit:
10:00 - 11:30
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_NbkDkLxWRm-MDshYnuRrow